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Gefährdungsbeurteilung Produktion — kostenlos erstellen

Produktions- und Fertigungsbetriebe haben komplexe Gefährdungen. Nutzen Sie unsere Vorlagen oder lassen Sie die KI Ihre GBU erstellen — Maschinen, Gefahrstoffe, Lärm, systematisch erfasst.

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Gefährdungsbeurteilung Produktionnach § 5 ArbSchG · BG ETEM / BG Holz und Metall
  • Maschinen & AnlagenRisiko hoch

    Trennende Schutzeinrichtungen und Verriegelungen prüfen, Überbrücken technisch erschweren

  • LärmRisiko hoch

    Lärmquellen kapseln, Schallabsorber einbauen, lärmarme Maschinen beschaffen

  • GefahrstoffeRisiko hoch

    Ersatzstoffe prüfen, Absaugung direkt an der Entstehungsstelle installieren

  • Innerbetrieblicher TransportRisiko hoch

    Fahr- und Gehwege baulich trennen, Spiegel an unübersichtlichen Stellen

Auszug aus der Vorlage · 6 Gefährdungen · 18 Schutzmaßnahmen

Überblick

Gefährdungsbeurteilung Produktion: das Wichtigste in Kürze

Für einen Produktionsbetrieb muss der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung erstellen, die jede Maschine und Anlage, die eingesetzten Gefahrstoffe, Lärm und Vibration, den innerbetrieblichen Transport sowie körperliche und psychische Belastungen erfasst. Neben § 5 ArbSchG verlangt die Betriebssicherheitsverordnung die Beurteilung der Arbeitsmittel vor ihrer Verwendung, die Gefahrstoffverordnung die Beurteilung vor Aufnahme einer Tätigkeit mit Gefahrstoffen.

Entscheidend ist in der Fertigung die Tiefe: Pauschale Aussagen zu „Maschinen“ reichen nicht aus. Gleichartige Arbeitsmittel dürfen zusammengefasst werden, Sonderbetriebszustände wie Rüsten, Störungsbeseitigung, Reinigung und Instandhaltung sind aber eigens zu betrachten, weil Schutzeinrichtungen dabei geöffnet oder umgangen werden. Außerdem gehören Art, Umfang und Fristen der Prüfungen jedes prüfpflichtigen Arbeitsmittels in die Dokumentation.

Beziehen Sie Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsarzt und Schichtführungen früh ein; sie kennen Abläufe, Störungsschwerpunkte und Beinahe-Unfälle am besten.

Gefährdungen & Maßnahmen

Typische Gefährdungen: Produktion

Die 6 wichtigsten Gefährdungen mit Risikoeinschätzung und Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip. Diese Einträge sind in der Vorlage bereits vorbefüllt.
GefährdungRisikoSchutzmaßnahmen (STOP)
Maschinen & AnlagenCNC-Fräsen, Pressen, Förderbänder — Quetsch-, Scher- und Einzugsgefahr erfordern CE-konforme Schutzeinrichtungen.Risiko hoch
  • Trennende Schutzeinrichtungen und Verriegelungen prüfen, Überbrücken technisch erschweren
  • Freischaltverfahren für Rüsten, Störungsbeseitigung und Instandhaltung festlegen
  • Eng anliegende Kleidung, keine Handschuhe an rotierenden Teilen
LärmProduktionshallen sind oft laut. Ab 80 dB(A) ist Gehörschutz bereitzustellen, ab 85 dB(A) zu tragen.Risiko hoch
  • Lärmquellen kapseln, Schallabsorber einbauen, lärmarme Maschinen beschaffen
  • Lärmbereiche ab 85 dB(A) kennzeichnen, Aufenthaltsdauer begrenzen
  • Angepassten Gehörschutz bereitstellen, arbeitsmedizinische Vorsorge nach ArbMedVV ermöglichen
GefahrstoffeKühlschmierstoffe, Lacke, Lösungsmittel — Expositionsbewertung und Absaugung nach GefStoffV.Risiko hoch
  • Ersatzstoffe prüfen, Absaugung direkt an der Entstehungsstelle installieren
  • Gefahrstoffverzeichnis führen, Betriebsanweisungen am Arbeitsplatz aushängen
  • Hautschutzplan umsetzen, Schutzhandschuhe gemäß Sicherheitsdatenblatt auswählen
ErgonomieTaktarbeit, Zwangshaltungen, repetitive Bewegungen — muskuloskelettale Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit.Risiko mittel
  • Höhenverstellbare Montagetische, Hebehilfen und Balancer einsetzen
  • Job-Rotation zwischen belastenden und entlastenden Arbeitsplätzen planen
  • Ergonomische Arbeitstechniken am jeweiligen Arbeitsplatz schulen
Elektrische GefährdungenSchaltschränke, Hochspannungsanlagen, Fehlerströme — DGUV Vorschrift 3 regelt die Prüfung elektrischer Anlagen.Risiko mittel
  • Schaltschränke verschlossen halten, Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen einsetzen
  • Arbeiten an Anlagen nur durch Elektrofachkräfte, Prüftermine nach DGUV Vorschrift 3
  • Vor Arbeiten an Anlagen die fünf Sicherheitsregeln konsequent anwenden
Innerbetrieblicher TransportStapler, Krane, Hängebahnen — Transportwege müssen gesichert und gekennzeichnet sein.Risiko hoch
  • Fahr- und Gehwege baulich trennen, Spiegel an unübersichtlichen Stellen
  • Staplerfahrer nur mit Ausbildung und schriftlicher Beauftragung einsetzen
  • Warnkleidung in Bereichen mit Staplerverkehr tragen

Rechtsgrundlagen

Warum Produktion eine systematische GBU braucht

In der Produktion kommen viele Gefährdungen zusammen: Maschinen, Gefahrstoffe, Lärm, schwere Lasten und komplexe Arbeitsabläufe. Gerade hier kann eine KI-gestützte GBU den entscheidenden Unterschied machen — sie nimmt die Einschüchterung vor dem leeren Blatt und liefert eine strukturierte, vollständige Beurteilung als Ausgangsbasis. Die BetrSichV fordert eine Gefährdungsbeurteilung für die Verwendung aller Arbeitsmittel.
  • BetrSichVBetriebssicherheitsverordnung

    Verlangt eine Gefährdungsbeurteilung für die Verwendung jedes Arbeitsmittels (§ 3) und die Festlegung von Prüfungen, etwa vor Inbetriebnahme und wiederkehrend (§ 14).

  • GefStoffVGefahrstoffverordnung

    Fordert Substitutionsprüfung, Gefahrstoffverzeichnis, Schutzmaßnahmen nach Rangfolge und Betriebsanweisungen für Kühlschmierstoffe, Lacke und Lösemittel.

  • LärmVibrationsArbSchVLärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung

    Legt Auslösewerte von 80 und 85 dB(A) fest; ab dem oberen Wert sind Lärmbereiche zu kennzeichnen und ein Lärmminderungsprogramm aufzustellen.

  • DGUV Vorschrift 68Flurförderzeuge

    Regelt Eignung, Ausbildung und schriftliche Beauftragung von Staplerfahrern sowie die regelmäßige Prüfung der Fahrzeuge.

  • ArbSchGArbeitsschutzgesetz

    Bildet den Rahmen für die Gesamtbeurteilung inklusive Ergonomie, Schichtarbeit und psychischer Belastung durch Taktbindung.

Checkliste

Checkliste für die Begehung: Produktion

Diese Punkte sollten Sie vor Ort prüfen und in der Gefährdungsbeurteilung dokumentieren.
  • Schutzhauben und Lichtschranken sind vorhanden, wirksam und nicht überbrückt
  • Not-Halt-Befehlseinrichtungen sind erreichbar, gekennzeichnet und funktionsgeprüft
  • Prüfnachweise für Maschinen, Krane und Stapler sind aktuell
  • Lärmbereiche sind gekennzeichnet, Gehörschutz liegt am Zugang bereit
  • Gefahrstoffverzeichnis ist aktuell, Sicherheitsdatenblätter sind griffbereit
  • Fußgängerwege sind markiert und frei von abgestellten Paletten
  • Absaugungen arbeiten, Filterwechsel erfolgt nach festgelegtem Plan
  • Staplerfahrer haben eine schriftliche Beauftragung

Vorgehen

So erstellen Sie die GBU für Produktion

  1. 1

    Arbeitsmittel vollständig erfassen

    Legen Sie ein Verzeichnis aller Maschinen, Anlagen, Krane und Flurförderzeuge mit Prüfpflichten an. Gleichartige Arbeitsmittel können Sie gruppieren.

  2. 2

    Normal- und Sonderbetrieb beurteilen

    Betrachten Sie je Anlage Bedienen, Rüsten, Störungsbeseitigung, Reinigung und Instandhaltung getrennt, denn die Gefährdungen unterscheiden sich deutlich.

  3. 3

    Expositionen ermitteln

    Ermitteln Sie Lärm, Vibration und Gefahrstoffbelastung durch Messungen oder belastbare Herstellerangaben und vergleichen Sie sie mit Auslöse- und Grenzwerten.

  4. 4

    Prüfungen und Maßnahmen verankern

    Legen Sie Prüfart, Prüfumfang, Fristen und Verantwortliche fest. Aktualisieren Sie die Beurteilung nach Umbauten, neuen Stoffen oder Unfällen.

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Häufige Fragen

Fragen und Antworten zur Produktion-GBU

Brauche ich für jede Maschine eine eigene GBU?

Jede Maschine muss beurteilt werden, aber nicht zwingend in einem eigenen Dokument: Gleichartige Arbeitsmittel unter gleichen Bedingungen dürfen gemeinsam beurteilt werden (BetrSichV § 3). AMS-Pro hilft Ihnen, alle Maschinen systematisch zu erfassen.

Wie gehe ich mit Lärm in der Produktion um?

Lärmmessungen durchführen, Lärmminderungsmaßnahmen prüfen (technisch, organisatorisch, persönlich) und Gehörschutz bereitstellen. Ab 85 dB(A) Tragepflicht.

Ist das Tool wirklich kostenlos?

Ja. Die erste GBU inklusive PDF-Download ist vollständig kostenlos — ohne Anmeldung. Mit einem kostenlosen Account können Sie bis zu 10 GBUs verwalten.

Kann ich die GBU selbst bearbeiten?

Ja. Alle Inhalte — ob aus Vorlagen oder KI-generiert — sind vollständig editierbar. Sie passen Gefährdungen, Maßnahmen und verantwortliche Personen direkt im Tool an.

Muss die Gefährdungsbeurteilung nach dem Umbau einer Maschine angepasst werden?

Ja. Die Beurteilung ist bei sicherheitsrelevanten Veränderungen von Arbeitsmitteln zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Handelt es sich um eine wesentliche Veränderung, kann der Betreiber zudem selbst Herstellerpflichten bis hin zu einer neuen Konformitätsbewertung übernehmen müssen.

Wer darf in der Produktion einen Gabelstapler fahren?

Nach DGUV Vorschrift 68 dürfen nur Personen Stapler fahren, die mindestens 18 Jahre alt, geeignet und ausgebildet sind und ihre Befähigung nachgewiesen haben. Zusätzlich ist eine schriftliche Beauftragung durch den Unternehmer erforderlich. Diese Voraussetzungen sollten in der Gefährdungsbeurteilung für den innerbetrieblichen Transport festgehalten werden.

Zuletzt fachlich aktualisiert am . Die Inhalte orientieren sich an den Vorgaben von BG ETEM / BG Holz und Metall und den aktuellen DGUV-Regeln. Sie ersetzen nicht die Beurteilung der konkreten Arbeitsbedingungen in Ihrem Betrieb.

Bewährt in BG-Prüfungen und Audits

4,8 von 5 aus verifizierten Bewertungen auf OMR Reviews

Kampf gegen Windmühlen in der Dokumentation gewinnen.

„Aufgrund der umfangreichen KI Unterstützung ist die Zeitersparnis bei den dokumentarischen Aufgaben des Arbeitsschutzes enorm. Es ist auch für Mitarbeitende mit wenig Erfahrung in diesen Bereichen leicht sich in dem Programm und mit den Themen zurechtzufinden.“
Lukas · Leitung ServiceabteilungNordWest Fahrzeugmanufaktur GmbH

AMS-Pro hat uns von Anfang an begeistert.

„Die kurze Einarbeitung hat uns schnell Ergebnisse gebracht. Das war dringend nötig. So konnten wir der Geschäftsführung zeigen, dass das die richtige Entscheidung war.“
Hans-Peter · Elektromeister und Betriebsleiter ElektroNordWest Fahrzeugmanufaktur GmbH

Fachlich und technisch gut umgesetzt!

„AMS wurde nicht von Entwicklern ohne fachlichen Bezug entwickelt, sondern hat mit Thomas Schweig einen Geschäftsführer, dessen Kerngeschäft stets die Arbeitssicherheit war/ist. Das spiegelt sich auch in der Software wider.“
Tobias · GeschäftsführerEXBERA

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Diese Vorlage ist konform mit den Anforderungen der BG ETEM / BG Holz und Metall und basiert auf aktuellen DGUV-Regeln.