Kostenlose Lager-Vorlage · DGUV-konform

Gefährdungsbeurteilung Lager — kostenlos erstellen

Lager und Logistikzentren bergen viele Risiken. Nutzen Sie unsere branchenspezifischen Vorlagen oder erstellen Sie Ihre GBU mit KI-Unterstützung — Stapler, Regale, Transportwege inklusive.

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Gefährdungsbeurteilung Lagernach § 5 ArbSchG · BG Verkehr bzw. BGHW (je nach Branche)
  • FlurförderzeugeRisiko hoch

    Getrennte Fahr- und Gehwege, Spiegel und Warnsysteme an unübersichtlichen Stellen

  • Regale & LagerungRisiko hoch

    Anfahrschutz an Regalecken und Durchfahrten montieren

  • VerkehrswegeRisiko hoch

    Bauliche Trennung von Personen- und Fahrzeugverkehr an Toren

  • Manuelle LastenhandhabungRisiko mittel

    Hebehilfen, Vakuumheber und Rollenbahnen für schwere Güter einsetzen

Auszug aus der Vorlage · 6 Gefährdungen · 18 Schutzmaßnahmen

Überblick

Gefährdungsbeurteilung Lager: das Wichtigste in Kürze

Eine Gefährdungsbeurteilung für das Lager erstellt der Arbeitgeber des Lager- oder Logistikbetriebs; sie muss Flurförderzeuge, Regalanlagen, manuelle Lastenhandhabung, die Trennung von Fahr- und Gehwegen, Stolperstellen und gegebenenfalls Kälte im Kühllager abdecken. Dazu gehören auch Laderampen, Tore und Verladevorgänge.

Die größten Risiken entstehen dort, wo Menschen und Fahrzeuge sich begegnen: an Regalgängen, Kreuzungen, Toren und Rampen. Deshalb steht im Lager die Verkehrsplanung nach ASR A1.8 im Mittelpunkt, ergänzt um die Prüfung der Regale nach DGUV Regel 108-007 und die Betreiberpflichten für Stapler nach BetrSichV und DGUV Vorschrift 68.

Staplerfahrer müssen ausgebildet, geeignet und schriftlich beauftragt sein. Bei Kommissioniertätigkeiten mit hohen Stückzahlen lohnt eine genauere Bewertung der Lastenhandhabung, etwa mit den Leitmerkmalmethoden. Für Kühl- und Tiefkühlbereiche sind Aufwärmzeiten und geeignete Kälteschutzkleidung festzulegen.

Gefährdungen & Maßnahmen

Typische Gefährdungen: Lager

Die 6 wichtigsten Gefährdungen mit Risikoeinschätzung und Schutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip. Diese Einträge sind in der Vorlage bereits vorbefüllt.
GefährdungRisikoSchutzmaßnahmen (STOP)
FlurförderzeugeGabelstapler, Hubwagen, Ameisen — Anfahrunfälle sind eine der häufigsten Unfallursachen im Lager.Risiko hoch
  • Getrennte Fahr- und Gehwege, Spiegel und Warnsysteme an unübersichtlichen Stellen
  • Nur ausgebildete und schriftlich beauftragte Fahrer, Höchstgeschwindigkeiten festlegen
  • Sicherheitsschuhe und Warnkleidung für alle Personen im Fahrbereich
Regale & LagerungHerabfallende Lasten, umkippende Regale — Standsicherheit und Tragfähigkeit müssen geprüft werden.Risiko hoch
  • Anfahrschutz an Regalecken und Durchfahrten montieren
  • Belastungstafeln anbringen, Schäden sofort melden und Regalfeld sperren
  • Regalinspektion jährlich durch befähigte Person, dazwischen Sichtkontrollen
Manuelle LastenhandhabungHeben, Tragen, Ziehen — Rückenprobleme sind die häufigste Berufskrankheit in der Logistik.Risiko mittel
  • Hebehilfen, Vakuumheber und Rollenbahnen für schwere Güter einsetzen
  • Schwere Waren in Greifhöhe lagern, Packstückgewichte begrenzen
  • Unterweisung zu Heben und Tragen, Tätigkeitswechsel einplanen
VerkehrswegeKreuzungen, Rampen, Tore — Fußgänger und Fahrzeuge müssen getrennt werden.Risiko hoch
  • Bauliche Trennung von Personen- und Fahrzeugverkehr an Toren
  • Kreuzungen kennzeichnen, Vorfahrtsregeln und Einbahnverkehr festlegen
  • Warnwesten in Bereichen mit Fahrzeugverkehr tragen
Stolper- & SturzgefahrPaletten, Folie, unebene Böden — Ordnung und Sauberkeit verhindern Unfälle.Risiko mittel
  • Ebene, tragfähige Böden instand halten, Schäden zeitnah reparieren
  • Abfallsammelstellen für Folie und Umreifungsbänder, feste Reinigungsrunden
  • Sicherheitsschuhe mit rutschhemmender Sohle tragen
Klima & KälteKühl- und Tiefkühllager stellen besondere Anforderungen an Schutzkleidung und Arbeitszeit.Risiko mittel
  • Kühlhaustüren von innen zu öffnen, Notrufeinrichtung im Kühlraum
  • Aufenthaltsdauer begrenzen, Aufwärmpausen in beheizten Räumen
  • Kälteschutzkleidung, Handschuhe und Kopfbedeckung bereitstellen

Rechtsgrundlagen

Warum Lager eine spezielle GBU brauchen

Im Lager treffen Menschen und Maschinen aufeinander: Gabelstapler, Hubwagen, hohe Regale und schwere Lasten. Anfahrunfälle und herabfallende Waren sind häufige Unfallursachen. Die DGUV Vorschrift 68 regelt den sicheren Einsatz von Flurförderzeugen — eine vollständige GBU ist Pflicht für jeden Lagerbetrieb.
  • BetrSichVBetriebssicherheitsverordnung

    Verlangt Beurteilung, Prüfung und befugte Bediener für Stapler, Hubwagen, Ladebrücken und Regalanlagen.

  • DGUV Vorschrift 68Flurförderzeuge

    Regelt Eignung, Ausbildung und schriftliche Beauftragung der Fahrer sowie den Betrieb von Staplern.

  • ASR A1.8Verkehrswege

    Legt Anforderungen an Breite, Kennzeichnung und Trennung von Fahr- und Gehwegen fest.

  • DGUV Regel 108-007Lagereinrichtungen und -geräte

    Beschreibt Aufstellung, Kennzeichnung der Belastbarkeit und regelmäßige Inspektion von Regalen.

  • LasthandhabVLastenhandhabungsverordnung

    Verpflichtet zur Beurteilung und Vermeidung gesundheitsgefährdender manueller Lastenhandhabung.

Checkliste

Checkliste für die Begehung: Lager

Diese Punkte sollten Sie vor Ort prüfen und in der Gefährdungsbeurteilung dokumentieren.
  • Fahrwege und Gehwege farblich gekennzeichnet und frei
  • Staplerfahrer mit Ausbildungsnachweis und schriftlichem Fahrauftrag
  • Stapler mit gültiger Prüfplakette, tägliche Einsatzprüfung dokumentiert
  • Belastungstafeln an allen Regalen angebracht
  • Anfahrschutz an Regalecken vorhanden und unbeschädigt
  • Regalinspektion der letzten zwölf Monate dokumentiert
  • Ladebrücken und Tore geprüft, Rampenkanten gesichert
  • Kühlräume mit Notöffnung und Notruf ausgestattet

Vorgehen

So erstellen Sie die GBU für Lager

  1. 1

    Lagerlayout und Verkehrsflüsse aufnehmen

    Zeichnen Sie Regalzonen, Fahrwege, Gehwege, Tore und Rampen in einen Lageplan und markieren Sie Begegnungspunkte.

  2. 2

    Fahrzeuge und Regale erfassen

    Erfassen Sie alle Flurförderzeuge, Regaltypen und Ladeeinrichtungen mit Prüffristen und berechtigten Fahrern.

  3. 3

    Kommissionierung bewerten

    Beurteilen Sie Hebe- und Tragetätigkeiten nach Gewicht, Häufigkeit und Körperhaltung, z. B. mit den Leitmerkmalmethoden.

  4. 4

    Schichten und Sonderbereiche prüfen

    Ergänzen Sie Nachtarbeit, Kühlbereiche, Gefahrstofflager und Fremdfirmen wie Speditionsfahrer an der Rampe.

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Verwandte Vorlagen und Betriebsanweisungen

Häufige Fragen

Fragen und Antworten zur Lager-GBU

Wie sichere ich Regale im Lager richtig ab?

Regale müssen standsicher aufgestellt, gegen Umkippen gesichert und mit Tragfähigkeitsangaben versehen sein. Jährliche Prüfungen durch befähigte Personen sind vorgeschrieben.

Was muss bei Gabelstaplern beachtet werden?

Fahrer brauchen einen Staplerschein (DGUV Grundsatz 308-001), Verkehrswege müssen gekennzeichnet sein, tägliche Sichtprüfung und jährliche UVV-Prüfung sind Pflicht.

Ist das Tool wirklich kostenlos?

Ja. Die erste GBU inklusive PDF-Download ist vollständig kostenlos — ohne Anmeldung. Mit einem kostenlosen Account können Sie bis zu 10 GBUs verwalten.

Kann ich die GBU selbst bearbeiten?

Ja. Alle Inhalte — ob aus Vorlagen oder KI-generiert — sind vollständig editierbar. Sie passen Gefährdungen, Maßnahmen und verantwortliche Personen direkt im Tool an.

Wer darf im Lager einen Gabelstapler fahren?

Nach DGUV Vorschrift 68 nur Personen, die mindestens 18 Jahre alt, körperlich und geistig geeignet, im Führen ausgebildet sind und ihre Befähigung nachgewiesen haben. Zusätzlich muss der Arbeitgeber sie schriftlich mit dem Führen des Staplers beauftragen.

Wie breit müssen Verkehrswege im Lager sein?

Die ASR A1.8 legt Mindestbreiten abhängig von der Art des Verkehrs fest: Bei Fahrzeugverkehr ergibt sich die Breite aus der Fahrzeugbreite bzw. Lastbreite plus Randzuschlägen, bei gemeinsamem Verkehr kommen Zuschläge für Fußgänger hinzu. Die konkreten Maße hängen daher vom eingesetzten Staplertyp ab und sollten in der Gefährdungsbeurteilung berechnet werden.

Zuletzt fachlich aktualisiert am . Die Inhalte orientieren sich an den Vorgaben von BG Verkehr bzw. BGHW (je nach Branche) und den aktuellen DGUV-Regeln. Sie ersetzen nicht die Beurteilung der konkreten Arbeitsbedingungen in Ihrem Betrieb.

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„Aufgrund der umfangreichen KI Unterstützung ist die Zeitersparnis bei den dokumentarischen Aufgaben des Arbeitsschutzes enorm. Es ist auch für Mitarbeitende mit wenig Erfahrung in diesen Bereichen leicht sich in dem Programm und mit den Themen zurechtzufinden.“
Lukas · Leitung ServiceabteilungNordWest Fahrzeugmanufaktur GmbH

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Hans-Peter · Elektromeister und Betriebsleiter ElektroNordWest Fahrzeugmanufaktur GmbH

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„AMS wurde nicht von Entwicklern ohne fachlichen Bezug entwickelt, sondern hat mit Thomas Schweig einen Geschäftsführer, dessen Kerngeschäft stets die Arbeitssicherheit war/ist. Das spiegelt sich auch in der Software wider.“
Tobias · GeschäftsführerEXBERA

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Diese Vorlage ist konform mit den Anforderungen der BG Verkehr bzw. BGHW (je nach Branche) und basiert auf aktuellen DGUV-Regeln.